Die Senatorinnen Elizabeth Warren und Elissa Slotkin fordern eine Ethikuntersuchung zu kürzlichen Krypto-Transaktionen, die mit Beamten der Trump-Administration in Verbindung stehen. Ihre Bedenken konzentrieren sich auf eine Reihe von Transaktionen, an denen der Berater des Weißen Hauses Steve Witkoff und David Sacks, der als Krypto- und AI-Zar der Regierung diente, beteiligt waren. Im Mittelpunkt stehen zwei miteinander verbundene Deals: Erstens erlaubte die USA den VAE den Import von hochentwickelten amerikanischen AI-Computerschips; zweitens investierte ein von der Regierung unterstütztes emiratisch Investitionsunternehmen 2 Milliarden Dollar in World Liberty Financial, ein Krypto-Projekt, das von der Trump-Familie und den Verwandten von Witkoff kontrolliert wird. Die Anfrage der Senatorinnen, die in einem formellen Schreiben an die Ethikbehörden übermittelt wurde, fordert eine Prüfung, ob diese Beamten gegen die Regeln der Regierungsethik verstoßen haben. Warren und Slotkin argumentieren, dass diese Manöver möglicherweise den Vertrauten und der Familie von Trump zugutegekommen sind und dabei nationale Sicherheitsrisiken darstellen, insbesondere angesichts der Verbindungen der VAE zu China. Sie betonen, dass Transaktionen wie diese, bei denen Chip-Exporte und Krypto-Investitionen überlappen, problematisch sind und einer umfassenden Prüfung bedürfen. Um ihre Haltung zu intensivieren, betonen Warren und Slotkin, dass sie geplante Gesetzesentwürfe zu digitalen Vermögenswerten nicht unterstützen werden, bis diese möglichen Interessenkonflikte geklärt sind. Ihre Stimmen könnten entscheidend sein, während der Kongress neue Vorschriften für den Kryptomarkt debattiert. Die Untersuchung ist Teil einer breiteren kongressübergreifenden Überprüfung von Trumps Krypto-Unternehmungen. Frühere Untersuchungen haben ergeben, dass die Trump-Familie erheblichen Einfluss und Gewinn aus World Liberty Financial behält, was Forderungen nach mehr Transparenz und Schutzmaßnahmen ausgelöst hat. Gesetzgeberische Maßnahmen wie das COIN-Gesetz zielen darauf ab, Präsidenten und Exekutivbeamte daran zu hindern, während ihrer Amtszeit bestimmte Kryptowährungen zu bewerben oder auszugeben. Während der Druck steigt, könnte das Ergebnis dieser Ethikuntersuchungen nicht nur zukünftige Krypto-Politik beeinflussen, sondern auch die Standards für Regierungsbeamte, die sich in aufkommenden digitalen Märkten engagieren.
